Preise für Websites reichen von einigen tausend bis weit über hunderttausend Euro. Das verunsichert verständlicherweise. Der Grund für die Spanne ist aber kein Zufall und keine Willkür, sondern schlicht: Zwei Websites, die oberflächlich ähnlich aussehen, können unter der Haube völlig Verschiedenes leisten. Der Preis bildet ab, wie viel Konzeption, Gestaltung und Technik tatsächlich in ein Projekt fließen.
Was den Preis bestimmt
Grob teilt sich jedes Website-Projekt in einige wenige Kostenblöcke. Je nachdem, wie viel davon wirklich für Sie individuell erarbeitet wird, verschiebt sich der Preis:
- Konzeption & Strategie: Wer sind Ihre Besucher, was sollen sie tun, wie ist die Seite aufgebaut? Ohne diesen Schritt entsteht Beliebigkeit.
- Design: individuell auf Ihre Marke gestaltet oder ein fertiges Template von der Stange.
- Technische Umsetzung: ein Baukasten zum Zusammenklicken oder eine sauber programmierte Lösung auf einem professionellen CMS.
- Umfang & Funktionen: fünf Seiten oder fünfzig, mit Terminbuchung, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen.
- Inhalte: Texte, Bilder und Struktur liefern Sie zu, oder sie werden gemeinsam erarbeitet.
- Betreuung & Wartung: die laufenden Kosten für Hosting, Updates und Sicherheit nach dem Launch.
Konkrete Richtwerte
Damit Sie nicht nur „es kommt darauf an“ hören: Als grobe Orientierung aus der Praxis lassen sich drei Größenordnungen unterscheiden. Der genaue Preis ergibt sich immer erst nach einem kurzen Gespräch über Ihr Projekt.
Eine individuelle Unternehmens- oder Praxis-Website beginnt bei mir in der Regel bei rund 3.000 Euro. Wird sie umfangreicher, mit vielen Seiten, besonderen Funktionen oder Mehrsprachigkeit, liegt sie eher zwischen 8.000 und 20.000 Euro. Nach oben ist die Grenze offen: Echte Webanwendungen und Portale werden fünfstellig und können bei sehr komplexen Lösungen auch sechsstellig sein, also über 100.000 Euro.
Warum manche Websites mehr kosten und sich lohnen
Der größte Preisunterschied entsteht an zwei Stellen: beim Design und bei der technischen Umsetzung. Eine günstige Website nutzt in der Regel ein vorgefertigtes Template und einen Baukasten. Das ist schnell und preiswert, sieht aber oft aus wie tausend andere, lässt sich nur begrenzt anpassen und gehört Ihnen nie ganz: Sie mieten die Plattform.
Eine individuell konzipierte Website beginnt dagegen bei einer echten Auseinandersetzung mit Ihrem Angebot. Das Design entsteht für Ihre Marke, nicht für den Durchschnitt. Die Umsetzung auf einem professionellen CMS wie TYPO3 macht die Seite schnell, sicher, barrierefrei und suchmaschinenfreundlich und hält sie über Jahre erweiterbar. Dieser Mehraufwand kostet mehr, zahlt aber direkt auf Vertrauen, Auffindbarkeit und Langlebigkeit ein.
Wenn „günstig“ am Ende teuer wird
Die günstigste Website ist selten die wirtschaftlichste. Baukasten-Seiten stoßen mit wachsenden Anforderungen schnell an Grenzen, verlieren durch viele Zusatz-Bausteine an Tempo und müssen häufig nach kurzer Zeit komplett neu gebaut werden. Dann zahlen Sie zweimal. Ein solide gebautes Fundament ist auf den ersten Blick teurer, spart aber genau diesen zweiten Aufbau.
Sie überlegen, was Ihr Projekt konkret braucht? Ich zeige Ihnen transparent, welche Bausteine für Ihre Ziele sinnvoll sind und welche nicht.
Woran Sie einen fairen Preis erkennen
Ein seriöses Angebot nennt keine Hausnummer ins Blaue, sondern erklärt, wofür Sie bezahlen. Es unterscheidet klar zwischen einmaligen Kosten (Konzept, Design, Umsetzung) und laufenden (Hosting, Wartung), und es sagt ehrlich, was nicht enthalten ist. Genau so arbeite ich: Nach einem kurzen Gespräch bekommen Sie ein nachvollziehbares Angebot, das zu Ihrem tatsächlichen Bedarf passt, nicht zum größtmöglichen Umfang.
Mein Rat aus vielen Projekten: Investieren Sie dort, wo es Wirkung hat: in Konzept, Design und ein tragfähiges technisches Fundament. An diesen drei Stellen entscheidet sich, ob eine Website nur existiert oder wirklich für Sie arbeitet.